Dienstag, 11. September 2007

nachricht aus oaxaca

heute haben wir unseren zweiten tag in oaxaca verbracht. wir haben einen ausflug zu monte albán unternommen, was uns schwer beeindrckt hat: es handelt sich um eine alte zapotheken-stadt, die auf dem hoechsten berg in der mitte eines tales liegt. die zapotheken haben fuer ihre stadt eigens den berggipfel eingeebnet und ein riesiges plateau geschaffen. von den tempelruienen aus hatten wir einen wunderbaren blick ueber oaxaca und die berge, die die stadt umgeben.
ansonsten gefaellt uns oaxaca nicht ganz so gut wie gedacht - die luft ist dank autos ohne kat und allem was die umwelt schuetzen koennte furchtbar verpestet, was wirklich anstrengend ist, ausserdem ist es laut.
deshalb haben wir uns entschlossen, morgen nacht zum strand zu fahren und dort erstmal einige ruhige tage zu verbringen.
voher absolvieren wir jedoch noch einen power-touri-tag mit einer tour zu wasserfaellen, zu dem dicksten baum der welt (oder so) nd einer mezkal-fabrik.
wir hoffen, euch geht es gut, lasst doch mal was von euch hoeren!
liebe gruesse von jan und becci

Sonntag, 9. September 2007

einhalt

gerade haben wir hier im hostel noch kurz zu abend gegessen und es ist ein bisschen zeit, zu schreiben.

wir merken jetzt, nach drei tagen komplett andere umgebung und kultur, wie ich mich langsam daran gewoehne, erstes misstrauen und aengste geringer werden und man lernt, die menschen wenigstens etwas einzuschaetzen. mexico city ist eine wahnsinnig grosse stadt, die soweit wie das auge reicht - selbst aus 350meter hoehe... und wenn man nachts mit dem taxi vom flughafen aus durch manche viertel faehrt, kommt man vorbei an jungen maedchen, die sich anbieten, vorbei an menschen, die umringt sind von polizei und rast mit verriegelten tueren durch dreckige strassen in denen nur wenige menschen herumlaufen und der muell die strassen fuellt.. wenn man aus der stadt heraus faehrt, kann man die verschiedenen armutsgrenzen in huelle und fuelle wahrnehmen - wer noch ein haus hat - und sei es auch mitten im bau scheinbar stehengeblieben mit streben, die leblos in die luft stehen, hat noch geld. wer jedoch umgeben von muell und ohne strassen sondern lediglich mit erdwegen wohnt, hat anscheinend keins mehr und braucht sich zumindest nicht mehr davor zu fuerchten.
das ist jedoch alles nur die eine seite, die seite, die sehr heftig wirkt. die andere ist die extrem lebhafte bevoelkerung, die sehr hilfsbereit sein kann und das chaos in allen strassen. es gibt zwar ampeln, aber die werden zusaetzlich von polizisten ersetzt, da die autofahrer sich nicht von ampeln beeindrucken lassen...ebensowenig von polizisten ohne auto, die ihnen gerade ein ticket verpassen wollen. das eigene auto ist ja doch schneller...
ein heftiger eindruck war ein kleiner unfall, es wurde ein mann angefahren, er lag auf der strasse und konnte seine beine nicht mehr bewegen. eine polizistin und zwei andere maenner standen neben ihm sowie das taxi, das ihn angefahren hatte. die nachfolgenden autos hupten, fuhren immer dichter an den auf der strasse liegenden mann heran und erwarteten von ihm, dass er aufstehe... naja.
morgen fahren wir nach oaxaca, raus aus dem laerm und dem chaos, aber auch der sehr eigenen welt, in der alles sehrviel direkter verleauft, in der es mond und sonnenpyramide zu sehen gibt, und in der wirklich menschen noch viel ungezwungener auf ein laecheln reagieren..

Freitag, 7. September 2007

Angekommen

hallo ihr lieben,
sind gestern nach 11stunden flug gut in mexico city um 20h, d.h. fuer euch um 3nachts angekommen. als wir ueber mexico flogen konnten wir wolken sehen, die sich zylinderfoermig aus einem grossen meer von wolken hoben, was wohl die aufsteigende warme luft war. wir haben beide sowas noch nie gesehen.
als wir am flughafen ankamen, rollten wir zunaechst erstmal einem aermlichen wohngebiet entgegen, das leidglich durch eine betonmauer vom rollfeld abgetrennt war. man koennte neidisch werden. im flughafen mussten wir zunaechst ca 2std. durch ewig lange schlangen durch, um zu guter letzt per zufallsgenerator edarueber entscheiden zu koennen, ob wir unser gesamtes gepaeck dem zoll presaentieren muessen... wir mussten es nicht.
unsere erste aufgabe bestand nun darin, geld zu holen, was sich schwieriger erwies als angenommen. kein automat nahm unsere karten an... / vielen dank philipp fuer die 10euro, die du uns noch gabst!!! hast uns viel aerger erspart!!! so konnten wir uns einen taxi nehmen, desssen fahrer zwar eher nach need for speed aussah und ebenso fuhr, aber wir sind gut am hotel angekommen. unterwegs konnten wir schon ein paar eindruecke von der stadt sammeln.. von polizeikontrollen bis rotlichtviertel..
das hotel ist angenehm, wenn auch laut und das fruehstueck ist prima mit ganz viel obst und blick ueber einen kleinen teil die stadt.
gleich machen wir einen ersten stadtrundgang im historischen viertel.

Mittwoch, 5. September 2007

aller anfang

noch 15 stunden!! der ehrenstatus wurde unseren anteilnehmern zuteil